M&A

M&A

Durch Unternehmenskäufe oder Fusionen kann eine Firma wachsen, das Risiko streuen und die Kosten senken. Eine solche M&A-Transaktion erfolgt in drei Phasen: Strategie, eigentliche Transaktion und Integration. Der Kaufpreis ist das Ergebnis von Verhandlungen. Verhandlungen basieren auf nachvollziehbare Bewertungsmodelle wie z.B. der Discounted-Cashflow- oder der Multiplikatormethode. Im Strategieprozess werden zur Risikominimierung aller Parteien Planungen auf Basis der Synergien, der Übereinstimmungen und des Nutzens exakt berechnet. Unterschreitet die Höhe der Synergien die Kaufprämie und die Kosten, haben Sie Wert vernichtet. Eine offene Kommunikation nach dem Vertragsabschluss sichert die Unterstützung der Stakeholder. Es ist ratsam, in der Transaktion die Leitbilder und Unternehmenskulturen neu zu ordnen.

Take away

  • Inder Strategiephase wird die Transaktion vorbereitet. Notwendige Strukturen und Prozesse müssen transparent dargestellt werden.
  • In der Transaktionsphase zeigt die Due Diligence, neben der detaillierten Planung, Chancen und Risiken des Deals auf.
  • In der Integrationsphase werden die Synergiepotenziale realisiert.

Es gibt gute und schlechte Deals

Gründe für eine Unternehmenstransaktion (M&A)

Das grundlegende Ziel einer Transaktion ist immer den Unternehmenswert nachhaltige zu sichern oder zu steigern.“

Das vorrangige Ziel einer Unternehmenstransaktion, also einer Fusion oder eines Kaufs ist es, den Wert eines Unternehmens zu erhöhen bzw. dessen Fortbestand zu sichern. Durch den Kauf eines Betriebes kann eine Firma wachsen, das Risiko streuen oder die Kosten senken sowie nennenswerte Kostensenkungen, durch Skaleneffekte erreichen. Allerdings zwei Drittel aller Transaktionen vernichten eher Werte, da der Nutzen falsch bewertet wurde. Motivationen für einen M&A Deal können auf Käufer oder Verkäufersicht vielfältiger Natur sein. Fehlende Nachfolgeregelungen, Wettbewerbsdruck, Technologiesprung, Kostenoptimierung, Existenzgründungen etc. führen zu Transaktionen. Erfolgreiche Transaktionen haben immer den Anspruch auf eine hohe Übereinstimmung zwischen Käufer und Verkäufer.

Die Entscheidung zwischen Asset- und Share-Deal fällt in der Strategiephase. Neben steuerrechtlichen Aspekten ist dies je nach Situation ein individueller Prozess und hängt unmittelbar von der Vermögenskonzeption der Beteiligten ab. Die Festlegung des Kaufpreises erfolgt in der Transaktionsphase und wird durch unser Haus immer mit unterschiedlichen Bewertungsverfahren parallel dargestellt. Daneben entwickeln wir Szenarien, welche das Unternehmen autark betrachtet, aber auch Szenarien, welche die anzustrebenden Synergien beinhalten. So kommen alle Beteiligten zu einer objektiven Darstellung und zum Ergebnis

Transaktionen erfolgreich managen

Synergien sollten neutral bewertet werden. Je höher die angestrebte Integrationstiefe desto länger dauert der Prozess. Auch dies ist bei  jedem Kauf individuell zu betrachten. Fakt ist, dass es wertvoll ist, die Integrationsphase durch einen externen Berater begleiten zu lassen, da es oft um unterschiedliche Strukturen und Kulturen geht. Ist dies nicht sauber geklärt und projektiert, kann eine Transaktion schnell Geld kosten und sogar scheitern. Wir haben uns auf diese Integrationen spezialisiert und sie sind optionaler Teil unserer M&A Aktivitäten. Sie unser Mandant- entscheiden.

Die drei Phasen einer Unternehmenstransaktion

Damit eine Transaktion erfolgreich ist, werden drei Phasen konsequent von unserem Team gesteuert:

Strategiephase: Hier wird die M&A-Strategie erarbeitet, welche zur Zielsetzung und Unternehmensstrategie einer angestrebten Transaktion passt. Es wird ein Geschäftsmodell auf Basis der möglichen Transaktion skizziert. Dazu werden Investitionskriterien formuliert, eine langfristige Erfolgs-, Finanz- und Bilanzplanung erarbeitet sowie mögliche Szenarien dargestellt und berechnet. Notwendige Strukturen und Prozesse für die Durchführung der Transaktionen werden im Detail erarbeitet. Das Strategiepapier enthält neben dem harten Zahlenmaterial eine Ausarbeitung weicher Faktoren welche die Chancen und Risiken des Projekts, die Integrationsstrategie, Führungsstruktur, das Leitbild und die kulturellen Aspekte berücksichtigen.

Transaktionsphase: Im Zentrum der Transaktionsphase steht die Due Diligence, eine strikte Prüfung des zum Verkauf stehenden Unternehmens oder Unternehmensteils. Daten, die für die Bewertung und die Festlegung des Kaufpreises sowie für die steuerliche und rechtliche Strukturierung der Transaktion benötigt werden, werden so aufbereitet, dass eine transparente Bewertung aus Sicht aller Beteiligten dargestellt wird. Dies macht eine spätere Verhandlung einfacher und erfolgreicher. So genannte Deal-Breaker – Umstände, die das Aus der Transaktion bedeuten können, werden durch Risikoeinschätzungen eindeutig spezifiziert. Die Transaktionsphase endet mit der Ausarbeitung und Unterzeichnung des Kaufvertrags. 

Integrationsphase: Ein Deal ist erfolgreich, wenn Synergiepotenziale realisiert werden. Diese stecken beispielsweise in einem breiteren Produktsortiment, in der Erschließung neuer Märkte und Kundengruppen oder in geringeren Kosten durch Skaleneffekte. Doch es besteht auch die Gefahr, dass aufgrund der Transaktion das Tagesgeschäft extrem gestört wird und zu kostspieligen Unruhen und Fehlentscheidungen führen kann. Die Integrationsphase muss daher von einem kompetenten Manager geleitet werden, der die Ziele, den Zeitplan, die Synergien und die Integrationskosten im Auge behält. Ihn unterstützen der Lenkungsausschuss, das operative und fachliche Integrationsteam.

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